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Ein buntes Fasnachtskaleidoskop

Im Februar wird es in Bad Säckingen närrisch

Am 14. Februar beginnt in Bad Säckingen die närrische Zei

Die Fasnacht in Bad Säckingen wird getragen von traditionsreichem Brauchtum: Narrenbaumstellen, Narrenspiegel, Fasnachtsmändigsumzug und das Schauspiel der Hüüler zum Ausklang der närrischen Zeit setzen besondere Akzente. Aber auch moderne Elemente der Fasnacht fließen mit ein, wenn sich etwa am Narresamschtig die Zunft mit den jungen Narrencliquen und Guggenmusiken ein Stelldichein gibt.

Trotz Hochrheinnarrentreffen in Bad Säckingen geht die Bad Säckinger Fasnacht ohne Abstriche über die Bühne. Sie nimmt ihren Anfang althergebracht am 1. Faißen, Donnerstag, 14. Februar, mit dem Narrenbaumstellen. Schon früh am Tag bevölkern die feschen Wälderinnen und Wälder an ihrem großen Tag schmuck ausstaffiert das Städtle und sind mit ihrem deftigen Speckvesper im Rucksack eine wahre Augenweide. Richtig spannend wird es am Nachmittag, wenn mit vereinten Kräften der Narrenbaum auf dem Münsterplatz in die Senkrechte gebracht wird und verdient wartet am Abend im Gallusturm der Wälderball.

PBS-Fasnacht-2019

Einem streng gehüteten Geheimnis unterliegt jedes Jahr der Narrenspiegel. Wen die Akteure auf ihre närrische Schippe nehmen, wird erst bei den Aufführungen am Mittwoch, 20., Donnerstag, 21. und Freitag, 22. Februar, jeweils ab 19.30 Uhr im Kursaal gelüftet. Moderne Fasnacht steht am zweiten Samstag, 23. Februar, im Kursaal auf dem Programm: Dann steigt die Big-Party der Altstadtschränzer und Scholleriiiter. Wer es etwas gemächlicher mag, ist zeitgleich beim Ball der Münsterpfarrei unter den Fittichen von Dekan Peter Berg bestens aufgehoben.

Weder der Dekan noch sonst irgendein Mannsbild hat Zutritt, wenn in Bad Säckingen die Wiiber ihren großen Tag feiern. Beim Wiiberball am dritten Faißen, Donnerstag, 28. Februar, ab 13 Uhr im Kursaal sind ausschließlich männliche Wesen zugelassen, sofern sie entweder muszieren oder servieren. Erst abends beim Maisenhardt-Joggele-Ball im Kursaal oder beim Manöverball der Ranzengarde im Kursaal darf die Männerwelt einen Blick auf die Wiiberschönheiten erhaschen.

Maisenhardt-Joggele
Maisenhardt-Joggele

Am Samstag, 2. März ist Straßenfasnacht in der Altstadt ab 11.11 Uhr, Narrefäscht im Kursaal mit DJ Mark und Special Guest am Abend: Der Fasnachtssamstag lädt zum ausgiebigen Fasnachtstreiben. Abbitte leisten dürfen alle die, die über die Stränge geschlagen haben, am Fasnachtssonntag, 3. März, ab 10.30 Uhr in der berühmt-berüchtigten Narrrenmesse mit dem Dekan, dessen närrische Predigt Jahr für Jahr ein echtes Bad Säckinger Narren-Highlight ist. Und dann gibt es am Fasnachtsmändig trotz Hochrheinnarrentreffen noch einen Umzug. Tradition will gewahrt sein, so das Ansinnen der Narrenzunft, die um 14.11 Uhr zum Start des närrischen Bandwurms pfeift.

Wenn dann am Fasnachtsdienstag die kleinen Narren nach dem Kinderball im Kursaal müde in ihren Kissen schlummern, schlägt die große Stunde der Hüüler. Der Umzug der wehklagenden Fasnächtler mit ihren weißgetünchten starren Gesichtern, nur erhellt vom Licht der Fackeln, und die Fasnachtsverbrennung auf dem Rathausplatz mit anschließendem Eckenauslaufen ist eine Zeremonie sondergleichen – schöner kann die Fasnacht nicht zu Ende gehen als in Bad Säckingen.

Hüüler
Hüüler

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